ruwell_marianne: (Default)
After stumbeling over a way overpriced papercraft model of a Sentô (銭湯) lately at ebay, I started searching a little and actually found a model for free.

http://www.222.co.jp/papercraft/modellist.html

Happy crafting, 皆さん.  ^_^ y





ruwell_marianne: (Default)
This book is really cute.
It ends with the following suggestion:
"Let the United Nations Organization establish a communal bath house at its headquarters, and persuade the representatives of all peoples to bath togehter, and they'd surely obtain a better understanding of each other's problems than in years of debate - for after all, who can be pompous, bombastic and very superior with his pants of?"
This Idea is 50 years old and still nobody has put it into practice. A real pitty, for imagine, which troubles might have been avoided!
ruwell_marianne: (onsengirl)
I recently got the book "Bath House Nights" by Lewis Bush. Not exactly what I hoped for, it contains storys a Gaijin, who lived in Japan for quite a while, heard during his visits to the neigborhood Sento - a Japanese bath house. He and some other regular customers had formed what they called a bath house club, telling each other compelling stories after finishing their bath. For me the most interesting part is each the beginnigs of the stories, giving me a glimpse into Sento before 1958 (the date the book was published), but some stories are quite enjoyable despite their lack of description of life in a Sento.
In "Frog Business" the author speculates as to the origin of what nowadays has come to be known as "Engrish".


ruwell_marianne: (onsengirl)
Am 16.01.2010 gab es ein grosses Sento-Event: Live-Penki-e Malen!!!
(Zur Erklärung: Penki-e sind die grossen Fuji Wandbilder, die in vielen Sento zu finden sind.)
In Meguro wurde ein Sento modernisiert und zur Wiedereröfnnung gab es ein grosses Fest, bei dem man sehen konnte, wie so ein Fuji an die Wand eines Sento gemalt wird. Als weiteren Unterhaltungspunkt gab es noch Hulatanz. (Was das mit Sento zu tun hat... Seht euch die Bilder an.)
Es waren neben dem Bezirksbürgermeister auch mein grosser Held Shinobu Machida anwesend, der mehr als die Hälfte meiner Bücher geschrieben hat. Und als Hauptattraktion zwei Penki-e Maler, einer für die Wand der Damenseite und einer für die Wand der Herrenseite. Ich habe mich aufgrund des Seltenheitswertes in die Herrenabteilung gequetscht und dort dem Fuji bei seiner Entstehung zugesehen. Soooo genial!!!
Das ganze dauerte ca. drei Stunden inclusive 2 Pausen. Die Schnelligkeit ist damit zu erklären, dass früher, als es noch mehr Sento gab und die Maler viel mehr zu tun hatten, die Sento nicht einen ganzen Tag geschlossen werden konnten, nur um mal eben das Wandbild zu erneuern. Also musste sich der Maler am Morgen beeilen, damit das Badehaus pünktlich geöffnet werden konnte. Neben der schwindenden Zahl der Sento setzt dem Beruf Penki-e Maler noch ein weiterer Umstand zu: Früher wurden die Fuji-Bilder über Werbung finanziert. Da Sento einen grossen Zustrom hatten (jeder musste sich ja waschen und Bäder im eigenen Heim waren sehr rar) warben Geschäfte gern im Sento. Ausstellungsorte für diese Werbung waren vorwiegend über der Trennwand zwischen Herren- und Damenbereich im Umkleideraum und unter dem Wandbild im Baderaum. Ein schönes Wandbild lud natürlich zum Betrachten ein und damit schweifte der Blick der Besucher dann auch logischerweise über die Webung darunter.
Heute wo das Sento seine Position als kommunales Zentrum eingebüsst hat, die Besucherzahlen und die Frequenz der Besuche immer weiter sinken, der Altersdurchschnitt der Besucher immer weiter steigt und die Notwendigkeit für einen Sentobesuch (fehlendes eigenes Bad) kaum noch gegeben ist, haben Sento ihren Wettbewerbsvorteil für die Positionierung von Werbung eingebüsst. Somit müssen Sentobetreiber nun für die Neugestaltung eines Wandbildes selber aufkommen, was die Frequenz der Erneuerungen erheblich gesenkt hat. Als Resultat ist mit den Sento auch der Beruf des Sentomalers akkut in seiner Existenz bedroht.
Die Maler an diesem Tag waren 73 und 83, einer hatte seine Tochter als Gehilfin mitgebracht. Sie durfte neben dem Himmel auch zwei Wolken malen!!!
Während des Malens habe ich mich mit einer neben mir sitzenden Japanerin unterhalten, wie sich herausstellte die Schwägerin des Sentobesitzers. Auch sie hatte sich in den Herrenbereich gesetzt, weil sie nach der Eröffnung des Sento das Wandbild in der Herrenabteilung ja nicht mehr wird sehen können... Ich habe sie daraufhin gefragt, ob der Herren- und der Damenbereich vom Aufbau her gleich seien. Antwort: ja. Warum wechseln sie dann nicht einfach ab und zu die Seiten, mehr als die Noren (Vorhänge) zu Vertauschen bedarf es dazu ja nicht? Und mit zwei schönen neuen Wandbildern können sie auch richtig Werbung dafür machen und eventuell einmalige Besucher auch ein zweites Mal anlocken. Sie war völlig begeistert von der Idee, als sei sie total revolutionär. Ehrlich, ich frage mich, ob Sentobesitzer und ihre Familien ab und zu mal die Konkurenz besuchen...
Ich muss da auf jeden Fall noch mal hin und rausfinden, ob sie die Idee umsetzen.

Und nun: Picspam
Read more... )

Edt.: Hier noch ein paar Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=xnD1O69BdGA
http://www.youtube.com/watch?v=mHsvBo9hU7A
http://www.youtube.com/watch?v=t38KsfToXuY

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